Die Panorama-Stitching-Funktion Photomerge ist ja seit Photoshop CS3 richtig brauchbar geworden, aber eine Sache hat einen Bekannten von mir regelmäßig aus Glatteis geführt: Immer wenn er ein Panorama mit Himmelsbereichen von Photoshop stitchen ließ, waren anschließend im Himmelsblau feine weiße Risse an den Übergangsstellen zu sehen. Oft hat er daher Photomerge nicht ausprobiert und lieber wieder in Autopano Pro gearbeitet. Nun, ein Stitching-Fehler ist es nicht, sondern nur ein Darstellungsfehler, solange das Photomerge-Panorama noch aus Einzelebenen besteht und in keine größere Ansicht gezoomt wird. Ich habe die weißen “Risse” hier rot umrandet, wobei ich für die Markierungen eine eigene Ebene angelegt habe (für eine größere Darstellung in das Bild klicken):
Diesen Darstellungs-Bug kann man nun zu einem Feature ummünzen, wenn man wie ich die Risse markiert, um nach dem Ebenen-Reduzieren (die Markierungs-Ebene dafür ausblenden und dann “Sichtbare auf einen Ebene reduzieren” wählen) die Stitching-Übergänge schneller identifizieren zu können (dazu wird die Markierungsebene wieder eingeblendet). So lässt sich das Panorama auch in höheren Zoomdarstellungen leichter auf Übergangsfehler überprüfen. Hier übrigens das fertige, rissfreie Panorama, für die Web-Darstellung verkleinert (sagte ich schon, dass ein Klick ins Bild eine vergrößerte Darstellung bewirkt?):
(Das ganze habe ich natürlich nur geschrieben, um ein Bild meiner letzten Hochtour im Blog veröffentlichen zu können








