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Testversionen von Camera Raw 6.2 und Lightroom 3.2

Donnerstag, August 12th, 2010

Die nächsten kostenfreien Updates von Camera Raw 6 und Lightroom 3 stehen vor der Tür. Schon jetzt können die Release Candidates (Vorversionen) von Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 zum Testen von Adobe Labs downgeloadet werden. Wer sich fragt, wo denn Version 3.1 von Lightroom abgeblieben ist: Adobe überspringt diese Versionsnummer, um mit der Camera-Raw-Version in Einklang zu sein (Camera Raw 6.1 wurde mit der automatischen Objektivkorrektur von Lightroom 3.0 für Photoshop-CS5-Besitzer nachgereicht).

Neu in Lightroom 3: Veröffentlichungsdienst für Facebook

Die Updates beinhalten wie gewöhnlich neben Fehlerbeseitigungen eine Reihe neuer Kamera-Rawformatsunterstützung (z.B. für Panasonic und Sony) sowie noch mehr Objektivmodule für die automatische Objektivkorrektur – die genaue Liste gibt es in obigen Download-links. Camera Raw hat keine funktionalen Neuerungen, während Lightroom um einen neuen Veröffentlichungsdienst für Facebook erweitert wird.

Tipp Aperture 3: Thumbnails kompakter machen spart enorm viel Speicherplatz

Mittwoch, Juni 23rd, 2010


Die Wartungs-Updates von Aperture 3 haben schon einiges bei der Beseitigung der Kinderkrankheiten der 3.0-Version bewirkt. Doch diese „händische“ Wartungsarbeit kann ich jedem empfehlen: Wer seine Aperture-3-Bibliothek vor dem Update auf Aperture 3.0.2 oder 3.0.3 angelegt hat, sollte die von Aperture erzeugten Thumbnails neu generieren lassen. Aperture erzeugt in einer Version vor diesen Updates fälschlicherweise zu große Thumbnail-Dateien, die die Programmgeschwindigkeit beeinträchtigen und zuviel Speicherplatz auf der Festplatte belegen, und diese werden auch durch ein Update auf die neuere Version 3.0.2/3.0.3 nicht automatisch aktualisiert. Zum erneuten Anlegen (nach einem Backup und ohne dass Aperture läuft) lokalisiert man die Aperture-Bibliothek (standardmäßig im Benutzerverzeichnis im Ordner „Bilder“). Mit rechter Maustaste auf den Dateinamen öffnet man aus dem Kontextmenü den Paketinhalt und verschiebt aus diesem den Ordner „Thumbnails“ an einen anderen Ort. Beim nächsten Programmstart erzeugt Aperture die Thumbnails in kompakterer Dateigröße erneut. Am besten lässt man den Aktualisierungsprozess über Nacht laufen, denn die Neugenerierung dauert doch eine Weile und bremst auch andere Programme ein wenig aus. Über den Daumen hat diese Wartungsmaßnahme bei mir pro tausend Bilder fast 300 MB Platz auf der Festplatte freigeschaufelt und den Thumbnails-Ordner um circa 40 Prozent kleiner gemacht.

Tipps zur automatischen Objektivkorrektur in Photoshop CS5, Lightroom 3 und Camera Raw 6.1

Sonntag, Juni 20th, 2010

Die Online-Suche nach Objektivkorrekturprofilen geht nur in Photoshop CS5, nicht aber in Camera Raw 6.1 und Lightroom 3.


Die automatische Objektivkorrektur in Photoshop CS5, Camera Raw 6.1 und Lightroom 3 hat noch nicht sehr viele Tage auf dem Buckel und daher ist die Liste der Objektivkorrekturprofile noch sehr lückenhaft. Viele Anwender meinen, die automatische Objektivkorrektur nicht verwenden zu können: Zwar sei ein Korrekturprofil vorhanden, aber nicht für die eigene Kamera. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn man kann ein Korrekturprofil auch verwenden, wenn es für eine andere Kamera erstellt wurde. Wichtig ist nur, dass die Sensorformatklasse dieselbe ist, z.B. APS-C bei Canon EOS 450D und EOS 7D oder DX-Format bei einer Nikon D300s und D90. In Photoshops Objektivkorrektur-Dialog kann man im Popup-Menü zu den Suchkriterien die Option „Abstimmung auf Bildsensorgröße“ aktivieren, dann werden nur noch Profile der passenden Sensorgröße angezeigt.
Die Objektivkorrekturprofile suchen Camera Raw 6.1 und Lightroom 3 in einer lokalen Profileliste auf dem eigenen Rechner, während aus Photoshop CS5 auch online nach Korrekturprofilen gesucht werden kann. Wenn man nun ein online gefundenes Profil für gut befindet und weiter nutzen will, kann man es direkt aus dem Objektivkorrektur-Dialog von Photoshop lokal speichern (Popup-Menü im Abschnitt Objektivprofile). Auch Lightroom 3 und Camera Raw 6.1 erkennen dann diese Profile – aber Achtung: Für die Korrektur von Raw-Aufnahmen sollte man darauf achten, dass auch Raw-Korrekturprofile verwendet werden. Es gibt nämlich auch JPEG-Korrekturprofile, die man nicht zur Korrektur von Raw-Aufnahmen heranziehen kann (unter anderem deswegen, weil viele Kameras bei JPEG-Aufnahmen bereits intern korrigieren). Dafür kann man in Photoshops Objektivkorrektur-Dialog im Popup-Menü des Abschnitts Suchkriterien die Option „Raw-Profile vorziehen“ aktivieren.
Übrigens sieht man beim Vergleich verschiedener Korrekturprofile die Unterschiede zwischen diesen am besten, wenn man die Option „Bild automatisch skalieren“ deaktiviert.
Noch ein letzter Tipp: In Photoshop CS5 zeigt ein Klick mit rechter Maustaste auf das Objektivkorrekturprofil, mit welchen Kombinationen aus Brennweite, Blende und Objektentfernung das Profil arbeitet. Die aktive Kombination sollte natürlich mit den Exif-Informationen übereinstimmen, die Photoshops Objektivkorrektur-Dialog links unter der Vorschau anzeigt.

Erster Test: Lightroom 3 deutsch ist da – die Top-Neuerungen aus meiner Sicht

Dienstag, Juni 8th, 2010

Adobe hat heute Lightroom 3 in finaler Version veröffentlicht. Nach zwei frei downloadbaren Betaversionen und den Neuerungen von Camera Raw 6.1 (das dieselben Entwicklungswerkzeuge wie Lightroom hat) hat das offizielle Lightroom 3 nun keine großen Überraschungen an Bord, auch wenn manche Details noch verbessert wurden. Ich hatte einige Tage Zeit, mit der Golden Master von Lightroom – so bezeichnet man die zur Veröffentlichung anstehende Version – zu arbeiten und möchte hier die aus meiner Sicht Top-Neuerungen vorstellen.
Demosaicing: Der Prozess des Zusammensetzens eines Farbbilds aus den Raw-Aufnahmedaten ist sichtbar optimiert. Die Grundschärfe der initialen Raw-Entwicklung ist besser geworden, an Lichtquellen und Reflexionen in der Aufnahme treten weniger Störungen auf, feine Muster werden besser gerendert. Neu ist übrigens auch das Erkennen von Hot Pixel (Fehlerpixel des Sensors), die Lightroom 3 mit Umgebungspixeln korrigiert.

Lightroom 3: Neue Rauschreduzierungsmethode


Bessere Rauschreduzierung: In der Vorgängerversion war die Rauschunterdrückung eher ein Weichzeichnungsfilter. Die neue Rauschreduzierung insbesondere beim Luminanzrauschen verdient nun ihren Namen. Sie unterdrückt effektiv High-ISO-Rauschen, ohne dass dies merkbar auf Kosten der Detailwiedergabe geht. Available-Light-Fotografen wird´s freuen.

Lightroom 3: Automatische Objektivkorrektur


Automatische und manuelle Objektivkorrektur: Die profilbasierte Objektivkorrektur (gibt´s für Objektive von Canon, Nikon, Sony, Sigma und Tamron) berücksichtigt Verzeichnungen bei verschiedenen Brennweiten und entfernt chromatische Aberrationen (dies übrigens bildregionsabhängig) sowie Vignettierungen. Manuell kann man nun auch vertikale und horizontale Kameraverschwenkungen ausgleichen und Perspektiven korrigieren. Wer noch nie eine Objektivkorrektur angewendet hat, wird sich auch bei scheinbar objektivfehlerfreien Bildern oft wundern, welche Verzeichnungen da noch auftreten.

Lightroom 3: Benutzerdefinierte Punktkurve


Eigene Gradationskurve: Erfahrenere Bildbearbeiter fanden die Einstellungsmöglichkeiten der Lightroom-Gradationskurve mit den vier Reglern (was Adobe parametrische Kurve nennt) unzureichend – jetzt kann man den Kurvenverlauf selber anhand von Kurvenpunkten gestalten (weshalb die benutzerdefinierte Gradationskurve Punktkurve heißt). Das konnte man schon vorher, aber nur extern, und den Aufwand habe ich mir bislang gespart.
Schärfen: Hier gibt es eine neue Methode zur Aufnahmeschärfung, die bei Überschärfung eine eher filmkornartige Struktur zeigt. Die Schärfung arbeitet dabei ganz anders als eine übliche Unscharf-Maskierungs-Schärfung. Bei Bildexporten empfehle ich wie bisher auch eine Ausgabeschärfung durchzuführen, wenn die endgültige Ausgabe-Bildgröße festgelegt ist. Das kann man in Lightrooms Export-Optionen und im Drucken-Modul einstellen oder man wendet die Ausgabeschärfung in Photoshop an.
Import-Modul: Das vormalige Import-Dialogfenster ist zu einem ausgewachsenen Import-Modul geworden. Funktional gibt es dabei wenig neues, aber der Importweg und die eingestellten Importoptionen sind klarer ersichtlich und häufig verwendete Importeinstellungen lassen sich als Vorgabe einrichten. Übrigens kann jetzt auch aus verschiedenen Verzeichnissen gleichzeitig importiert werden.

Lightroom 3: Angebundenes Fotografieren


Tethered Shooting: Jetzt kann man direkt in einen Lightroom-Ordner fotografieren, wenn man eine DSLR via USB mit dem Rechner verbindet. Das angebundene Fotografieren (um mal den deutschen Ausdruck dafür zu verwenden) funktioniert mit DSLRs von Canon und Nikon – selbst meine alte Canon EOS 350D wird unterstützt. Interessant dabei ist, dass man ein Masterbild in Lightroom einstellen kann und die Folgeaufnahmen mit der Entwicklungseinstellung „Wie vorher“ den eingerichteten Bildlook übernehmen.
Benutzerdefiniertes Drucken-Paket: Mit diesem Layoutstil des Drucken-Moduls kann man eigene Bildpositionierungen für ein oder auch mehrere Bilder vornehmen. Die Bilder lassen sich dabei direkt aus dem Filmstreifen in Position ziehen und nach Belieben in der Größe anpassen. Endlich kann ich mir für einen ansprechend gestalteten Fine-Art-Print den Umweg über ein Layoutprogramm sparen.
Neben diesen Punkten gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Neuerungen wie die Veröffentlichungsdienste, bei denen der Flickr-Export den Anfang macht und weitere Veröffentlichungsdienste folgen sollen. Mit den Veröffentlichungsdiensten behält man in Lightroom den Überblick über veröffentlichte Bilder und kann diese bei Bedarf auch aktualisieren. Im Entwickeln-Modul gibt es das neue Effekte-Bedienfeld, in dem sich jetzt die Post-crop-Vignettierung und neu eine Filmkorn-Option finden. Bilder können nun mit Wasserzeichen versehen werden, entweder mit Texteingabe in Lightroom oder als vom Anwender gestaltete PNG-Grafik mit Transparenz. Erwähnenswert finde ich auch den neuen Diashow-Export als H.264-Video, wobei man dies mit Musik unterlegen kann – die Diashow-Länge lässt sich dabei auf die Dauer des Musiktracks einstellen. Und da wir gerade bei Bewegtbildern sind: Videoaufzeichnungen der Digitalkamera können nun in Lightroom importiert und gesichtet werden.
Zum Schluss noch etwas für die Ungeduldigen, denen Lightroom bislang zu langsam war. Bei der Performance hat Lightroom 3 deutlich zugelegt, und zwar sowohl bei Importen, Rendern von Bildminiaturen und Bildvorschauen, dem Regler-Ansprechverhalten und bei den Exporten.

Tipp: Raw-Entwicklungen aus Camera Raw als Smart Objekte

Freitag, Juni 4th, 2010

Le Morne, Mauritius


Das nicht-destruktive Arbeiten in Camera Raw und in Photoshop lässt sich hervorragend kombinieren, wenn man eine Raw-Entwicklung nicht einfach normal öffnet, sondern als Smart Objekt öffnet. Im Camera-Raw-Dialog hält man dazu die Shift-Taste gedrückt, der Bild-öffnen-Button wird dadurch zum Objekt-öffnen-Button (in der Abbildung rot eingekreist). Nach einem Mausklick auf diesem Button öffnet sich die Raw-Entwicklung dann als Smart-Objekt-Ebene in Photoshop.

Neben allen Bearbeitungen, die man in Photoshop nicht-destruktiv auf diese Smart-Objekt-Ebene anwenden kann (zum Beispiel Korrekturen über Einstellungsebenen, Filteranwendungen oder Kombinationen mit anderen Ebenen) lassen sich auch die Camera-Raw-Einstellungen der Smart-Objekt-Ebene nacheditieren. Dazu klickt man im Ebenen-Bedienfeld auf die Smart-Objekt-Miniatur rechts unten im Ebenen-Miniaturbild (in der Abbildung rot eingekreist). In diesem Beispiel ist die Smart-Raw-Entwicklung (wie ich das hiermit taufe) mit einer zweiten Smart-Raw-Entwicklung desselben Raw-Bilds im Ebenenstapel kombiniert und die Ebenensichtbarkeit über das Ebenenstil-Dialogfenster geregelt.

Nach dem Klick auf die Smart-Objekt-Miniatur öffnet sich der Camera-Raw-Dialog mit dem kleinen feinen Unterschied, dass der Bild-öffnen-Button nicht mehr vorhanden ist. Ändert man nun etwas an den Entwicklungseinstellungen, gilt dies nur für die entsprechende Smart-Raw-Entwicklung. Hat man beispielsweise zwischenzeitlich das Raw-Bild in Camera Raw für einen anderen Zweck abweichend eingestellt, so bleibt diese Camera-Raw-Entwicklungseinstellung erhalten. In diesem Beispiel wurde die untere Smart-Raw-Entwicklung durch eine Gradationskurven-Einstellung in Camera Raw abgeändert und durch Klick auf den OK-Button (rot eingekreist) in Photoshop aktualisiert.

Eine einzelnes Raw-Bild lässt sich also mehrfach als Smart-Raw-Entwicklung in Photoshop (in einer oder in mehreren Dateien) verwenden, wobei jede Smart-Raw-Entwicklung jederzeit nach Belieben neu eingestellt werden kann.

Objektivkorrektur nachgereicht: Camera Raw 6.1 erschienen

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Camera Raw 6.1 mit automatischer Objektivkorrektur


Das Camera-Raw-Update auf Version 6.1 – die mit der profilbasierten Objektivkorrektur – steht nun zum Download bereit. Wie bei jedem Camera-Raw-Update werden auch neue Kameramodelle unterstützt:
• Canon EOS 550D
• Kodak Z981
• Leaf Aptus-II 8
• Leaf Aptus-II 10R
• Mamiya DM40
• Olympus E-PL1
• Olympus E-600
• Panasonic G2
• Panasonic G10
• Sony A450
Außerdem enthält Camera Raw 6.1 eine Fehlerbehebung (Photoshop CS5 konnte bei Öffnen von Camera Raw 6.0 unerwartet abstürzen) und hat ein verbessertes Antwortverhalten der Einstellungs-Regler. Camera Raw 6.1 wird ab Photoshop CS5 erkannt, die letzte Camera-Raw-Version für Photoshop CS4 ist Version 5.7. Lightroom 2 wird ebenfalls kein Update mehr erfahren, die automatische Objektivkorrektur und andere neue Funktionen der Raw-Engine für Lightroom und Camera Raw gibt es erst ab Lightroom 3 (dessen Erscheinen kurz bevorsteht). Camera Raw 6.1 und den DNG Converter gibt es hier für Mac und hier für Windows oder über den Update-Mechanismus direkt aus Photoshop CS5 (Hilfe-Menü > Aktualisierungen).

DNG-Kameraprofile im Griff mit DNG Profile Manager

Dienstag, Juni 1st, 2010

Kameraprofile verwalten mit DNG Profile Manager


Wer den Color Checker Passport verwendet und für Lightroom und Camera Raw damit DNG-Kameraprofile erstellt, kommt schnell in die Situation, den Überblick über seine eigenen Kameraprofile zu verlieren. Gerade bei szenenbezogenen Profilen, die man für einzelne Shootings gemacht hat, wächst nämlich die Anzahl der DNG-Profile schnell an. Gegen das Profile-Chaos kann man nun etwas tun, denn Xrite hat heute ein nützliches Utility für Besitzer des Color Checker Passport veröffentlicht: Der DNG Profile Manager verwaltet, aktiviert und deaktiviert selbst erstellte DNG-Kameraprofile, außerdem gibt das Progrämmchen Auskünfte über verwendete Kamera, Lichtarten und Erstellungsdatum des Profils und schließlich kann man Profilnamen umbenennen. Ich habe das Utility gleich installiert und erspare mir nun das manuelle Verwalten des DNG-Profilordners. Den DNG Profile Manager erhalten Besitzer eines Color Checker Passport nach Registrierung auf der Xrite-Website als Download-link per E-mail.

Phase One kauft Expression Media 2 von Microsoft – Umsonst-Lizenzen für bestehende Anwender

Dienstag, Juni 1st, 2010


Mit Capture One hat Phase One einen der besten Raw-Konverter im Portfolio, jetzt kann die dänische Kamera- und Softwareschmiede mit Expression Media 2 auch eine DAM-Software (oldfashioned: Mediendatenbank) anbieten. Nachdem Expression Media, vormals iView Media Pro, zwei Jahre lang von Microsoft gehegt und moderat fortentwickelt wurde, hat Bill Gates Firma die Software nun an Phase One weiterveräußert. Für Anwender von Capture One oder Expression Media hat das den angenehmen Seiteneffekt, kostenfrei an neue Software zu kommen: Expression Media Anwender kriegen bis 30. Juni 2010 für umsonst eine Lizenz für Capture One und Capture One Anwender ebenso eine Lizenz für Expression Media 2.

Zweites Sicherheits-Update für Photoshop CS4

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Nachdem nun Photoshop CS5 draussen ist, haben die Adobe-Programmierer weiter in den Eingeweiden von Photoshop CS4 gewühlt, ein paar Schwachstellen gefunden und dafür das Sicherheitsupdate auf Version 11.0.2 geschrieben, bevor irgendwelche Hacker auf dieselben Schwachstellen stossen könnten. Manipulierte .asl-, .abr- oder grd-Dateien von Mustern, Pinseln oder Verläufen könnten sonst Hackern einen Weg eröffnen, das Photoshop-System zu entern. Jetzt, wo die Katze aus dem Sack ist, sollte sich jeder Photoshop-CS4-Anwender, der Musterdateien, Pinsel oder Verläufe aus dem Internet verwendet, sich das Update auf jeden Fall installieren. Das Update gilt für Photoshop CS4 und Photoshop Extended CS4 gleichermaßen und steht hier für Win und hier für Mac zum Download. Eine ähnliche Problematik mit TIFF-Dateien beseitigte bereits das Sicherheits-Update auf 11.0.1 – wer dieses noch nicht installiert hat, kann es mit dem 11.0.2-Update überspringen.
Photoshop CS5 ist von diesen Schwachstellen laut Adobe nicht betroffen.

Phocus 2.5: Kostenfreier Raw-Konverter von Hasselblad

Donnerstag, Mai 20th, 2010


Der schwedische Profikamera-Hersteller Hasselblad stellt seinen Raw-Konverter Phocus 2.5 für Mac kostenfrei für interessierte Digitalfotografen bereit. Mit der jetztigen Version 2.5 nutzt Phocus dabei die Kamera-Datenbank des Mac-OS, die Apple zur Raw-Formatsunterstützung hauptsächlich für die Apple-eigenen Programme Aperture, iPhoto und Vorschau pflegt. Dadurch werden die Raw-Formate von über 150 Kameramodellen jetzt auch in Phocus erkannt. Raw-Dateien anderer Modelle kann man mittels des DNG-Formats öffnen und daneben kann Phocus auch mit Bilddaten in den Formaten TIFF, JPEG und PNG umgehen. Phocus ist ein vollwertiger Raw-Konverter mit durchaus professionellem Anspruch. Einige Funktionen wie Objektivkorrektur, Füllicht und Klarheits-Regelung sind jedoch den Raw-Formaten der Hasselblad-Kameras vorbehalten und für alle anderen Bilddateien gesperrt. Im Read-me zu Phocus schreibt der Hersteller: „Some tools are disabled mostly due to the fact that we don’t have full access to the raw Bayer data.“ (Einige Werkzeuge sind deaktiviert, weil wir keinen vollen Zugang zu den Bayer-Daten haben). Ich halte diese Aussage für nicht ganz zutreffend, denn schließlich wären davon auch andere Entwicklungsfunktionen von Phocus betroffen und für Funktionen wie dem Füllicht braucht man meiner Meinung nach keine tieferen Kenntnisse des Bayer-Musters einzelner Kameramodelle. Möglicherweise bringt Hasselblad das Programm als kostenlosen Appetithappen unter die Leute, um eine spätere und funktionsreichere Version kostenpflichtig anzubieten. Wer sich für Phocus interessiert und einen Mac sein eigen nennt, folge diesem link.