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Tipps zur automatischen Objektivkorrektur in Photoshop CS5, Lightroom 3 und Camera Raw 6.1

Sonntag, Juni 20th, 2010

Die Online-Suche nach Objektivkorrekturprofilen geht nur in Photoshop CS5, nicht aber in Camera Raw 6.1 und Lightroom 3.


Die automatische Objektivkorrektur in Photoshop CS5, Camera Raw 6.1 und Lightroom 3 hat noch nicht sehr viele Tage auf dem Buckel und daher ist die Liste der Objektivkorrekturprofile noch sehr lückenhaft. Viele Anwender meinen, die automatische Objektivkorrektur nicht verwenden zu können: Zwar sei ein Korrekturprofil vorhanden, aber nicht für die eigene Kamera. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn man kann ein Korrekturprofil auch verwenden, wenn es für eine andere Kamera erstellt wurde. Wichtig ist nur, dass die Sensorformatklasse dieselbe ist, z.B. APS-C bei Canon EOS 450D und EOS 7D oder DX-Format bei einer Nikon D300s und D90. In Photoshops Objektivkorrektur-Dialog kann man im Popup-Menü zu den Suchkriterien die Option „Abstimmung auf Bildsensorgröße“ aktivieren, dann werden nur noch Profile der passenden Sensorgröße angezeigt.
Die Objektivkorrekturprofile suchen Camera Raw 6.1 und Lightroom 3 in einer lokalen Profileliste auf dem eigenen Rechner, während aus Photoshop CS5 auch online nach Korrekturprofilen gesucht werden kann. Wenn man nun ein online gefundenes Profil für gut befindet und weiter nutzen will, kann man es direkt aus dem Objektivkorrektur-Dialog von Photoshop lokal speichern (Popup-Menü im Abschnitt Objektivprofile). Auch Lightroom 3 und Camera Raw 6.1 erkennen dann diese Profile – aber Achtung: Für die Korrektur von Raw-Aufnahmen sollte man darauf achten, dass auch Raw-Korrekturprofile verwendet werden. Es gibt nämlich auch JPEG-Korrekturprofile, die man nicht zur Korrektur von Raw-Aufnahmen heranziehen kann (unter anderem deswegen, weil viele Kameras bei JPEG-Aufnahmen bereits intern korrigieren). Dafür kann man in Photoshops Objektivkorrektur-Dialog im Popup-Menü des Abschnitts Suchkriterien die Option „Raw-Profile vorziehen“ aktivieren.
Übrigens sieht man beim Vergleich verschiedener Korrekturprofile die Unterschiede zwischen diesen am besten, wenn man die Option „Bild automatisch skalieren“ deaktiviert.
Noch ein letzter Tipp: In Photoshop CS5 zeigt ein Klick mit rechter Maustaste auf das Objektivkorrekturprofil, mit welchen Kombinationen aus Brennweite, Blende und Objektentfernung das Profil arbeitet. Die aktive Kombination sollte natürlich mit den Exif-Informationen übereinstimmen, die Photoshops Objektivkorrektur-Dialog links unter der Vorschau anzeigt.

Objektivkorrektur nachgereicht: Camera Raw 6.1 erschienen

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Camera Raw 6.1 mit automatischer Objektivkorrektur


Das Camera-Raw-Update auf Version 6.1 – die mit der profilbasierten Objektivkorrektur – steht nun zum Download bereit. Wie bei jedem Camera-Raw-Update werden auch neue Kameramodelle unterstützt:
• Canon EOS 550D
• Kodak Z981
• Leaf Aptus-II 8
• Leaf Aptus-II 10R
• Mamiya DM40
• Olympus E-PL1
• Olympus E-600
• Panasonic G2
• Panasonic G10
• Sony A450
Außerdem enthält Camera Raw 6.1 eine Fehlerbehebung (Photoshop CS5 konnte bei Öffnen von Camera Raw 6.0 unerwartet abstürzen) und hat ein verbessertes Antwortverhalten der Einstellungs-Regler. Camera Raw 6.1 wird ab Photoshop CS5 erkannt, die letzte Camera-Raw-Version für Photoshop CS4 ist Version 5.7. Lightroom 2 wird ebenfalls kein Update mehr erfahren, die automatische Objektivkorrektur und andere neue Funktionen der Raw-Engine für Lightroom und Camera Raw gibt es erst ab Lightroom 3 (dessen Erscheinen kurz bevorsteht). Camera Raw 6.1 und den DNG Converter gibt es hier für Mac und hier für Windows oder über den Update-Mechanismus direkt aus Photoshop CS5 (Hilfe-Menü > Aktualisierungen).

DNG-Kameraprofile im Griff mit DNG Profile Manager

Dienstag, Juni 1st, 2010

Kameraprofile verwalten mit DNG Profile Manager


Wer den Color Checker Passport verwendet und für Lightroom und Camera Raw damit DNG-Kameraprofile erstellt, kommt schnell in die Situation, den Überblick über seine eigenen Kameraprofile zu verlieren. Gerade bei szenenbezogenen Profilen, die man für einzelne Shootings gemacht hat, wächst nämlich die Anzahl der DNG-Profile schnell an. Gegen das Profile-Chaos kann man nun etwas tun, denn Xrite hat heute ein nützliches Utility für Besitzer des Color Checker Passport veröffentlicht: Der DNG Profile Manager verwaltet, aktiviert und deaktiviert selbst erstellte DNG-Kameraprofile, außerdem gibt das Progrämmchen Auskünfte über verwendete Kamera, Lichtarten und Erstellungsdatum des Profils und schließlich kann man Profilnamen umbenennen. Ich habe das Utility gleich installiert und erspare mir nun das manuelle Verwalten des DNG-Profilordners. Den DNG Profile Manager erhalten Besitzer eines Color Checker Passport nach Registrierung auf der Xrite-Website als Download-link per E-mail.

Phocus 2.5: Kostenfreier Raw-Konverter von Hasselblad

Donnerstag, Mai 20th, 2010


Der schwedische Profikamera-Hersteller Hasselblad stellt seinen Raw-Konverter Phocus 2.5 für Mac kostenfrei für interessierte Digitalfotografen bereit. Mit der jetztigen Version 2.5 nutzt Phocus dabei die Kamera-Datenbank des Mac-OS, die Apple zur Raw-Formatsunterstützung hauptsächlich für die Apple-eigenen Programme Aperture, iPhoto und Vorschau pflegt. Dadurch werden die Raw-Formate von über 150 Kameramodellen jetzt auch in Phocus erkannt. Raw-Dateien anderer Modelle kann man mittels des DNG-Formats öffnen und daneben kann Phocus auch mit Bilddaten in den Formaten TIFF, JPEG und PNG umgehen. Phocus ist ein vollwertiger Raw-Konverter mit durchaus professionellem Anspruch. Einige Funktionen wie Objektivkorrektur, Füllicht und Klarheits-Regelung sind jedoch den Raw-Formaten der Hasselblad-Kameras vorbehalten und für alle anderen Bilddateien gesperrt. Im Read-me zu Phocus schreibt der Hersteller: „Some tools are disabled mostly due to the fact that we don’t have full access to the raw Bayer data.“ (Einige Werkzeuge sind deaktiviert, weil wir keinen vollen Zugang zu den Bayer-Daten haben). Ich halte diese Aussage für nicht ganz zutreffend, denn schließlich wären davon auch andere Entwicklungsfunktionen von Phocus betroffen und für Funktionen wie dem Füllicht braucht man meiner Meinung nach keine tieferen Kenntnisse des Bayer-Musters einzelner Kameramodelle. Möglicherweise bringt Hasselblad das Programm als kostenlosen Appetithappen unter die Leute, um eine spätere und funktionsreichere Version kostenpflichtig anzubieten. Wer sich für Phocus interessiert und einen Mac sein eigen nennt, folge diesem link.

Sony NEX-3 und NEX-5: Die kompaktesten mit Wechseloptik

Mittwoch, Mai 12th, 2010


Auch Sony ist jetzt in der Klasse der Kompakten mit Wecheloptik dabei: Die heute vorgestellte NEX-5 schafft mit Gehäusemaßen von 118 x 58,8 x 38,2 Millimetern den Bonsai-Rekord in der Klasse der Kompaktkameras – umso erstaunlicher, dass sie und ihr Schwestermodell NEX-3 einen APS-C-Sensor in ihrem Inneren werkeln lassen. Der Exmor APS HD CMOS Bildsensor sorgt für 14,2 Megapixel und verfügt über eine größere Sensorfläche als bei den vergleichbaren Micro-Fourthirds von Panasonic und Olympus. Zum Start der Wechselkompakten Ende Juni gibt es mit dem Pancake SEL16F28 und dem 18-55mm SEL1855 zwei passende Objektive; über den Alpha Mount-Adapter LA-EA1 lassen sich auch Objektive der Alpha-Serie an das kleinere Bajonettmaß des NEX-Systems ansetzen. Anscheinend hat Sony auch die häufigste Kritik an den Olympus-Pen-Kameras vernommen und liefert zu beiden Modellen einen externen Blitz, der auf den Zubehörschuh aufgesteckt wird, standardmäßig mit. HD-Video ist beim Hersteller Sony selbstredend dabei: Die NEX-5 filmt in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixel, während die NEX-3 geringere 1280 x 720 Bildpunkte pro frame schafft. Zudem will Sony per Firmware-Update den Kameras das Aufnehmen in 3D ermöglichen. Kauft also schnell noch einen 3D-wiedergabefähigen HD-TV, Sony hat sowas unter dem Namen Bravia im Angebot ;-) Weitere Infos zu den NEX-3 und NEX-5 gibt es hier.

Photoshop-Objektivkorrektur: Adobe veröffentlicht Lens Profile Creator Prerelease

Samstag, Mai 1st, 2010

Eigene Objektivkorrekturprofile mit Lens Profile Creator erstellen.


Adobe hat heute das kostenfreie Programm Lens Profile Creator auf der Adobe-Labs-site veröffentlicht. Fotografen können mit diesem Programm und einer fotografierten Checkerboard-Vorlage eigene Objektivkorrekturprofile für die Anwendung in Photoshop CS5, Camera Raw 6.x und das kommende Lightroom 3 erstellen. Anhand der Korrekturprofile werden objektivbedingte geometrische Verformungen (kissen- und tonnenförmige Verzeichnungen), chromatische Aberrationen und Randabdunklungen korrigiert. Das Verfahren ist relativ einfach: Die mitgelieferte Checkerboard-Vorlage muss in ausreichender Größe (ab etwa A2) ausgedruckt und der Ausdruck auf festen Karton o.ä. aufgezogen werden. Dann fotografiert man das Checkerboard mehrfach (in unterschiedlichen Positionen) mit dem Objektiv, für das man das Korrekturprofil erstellen will, wobei auf eine nicht abfallende Ausleuchtung zu achten ist. Nun ist noch ein Wandel der Raw-Aufnahmen in das DNG-Format nötig (für Nicht-Raw-Workflows gehen auch JPEGs oder TIFFs). Die Checkerboard-Aufnahmen lädt man nun in Lens Profile Creator und nach ein wenig Einstellarbeit im Programm wird das eigene Korrekturprofil vom Lens Profile Creator erstellt. Das Programm erlaubt dabei mehrere Exaktheitsgrade. Eigene Objektivkorrekturprofile können aus Lens Profile Creator auch zur Nutzung durch andere Anwender hochgeladen werden. Ich empfehle für eine erste Testanwendung, mit einer Festbrennweite zu arbeiten, denn damit reichen schon fünf Testaufnahmen für ein eigenes Korrekturprofil. Zum Ausprobieren der Objektivkorrektur kann man sich übrigens seit gestern die englischsprachige 30-Tage-Trial von Photoshop CS5 herunterladen. Photoshop in deutscher Version soll ab dem 7. Mai im Handel sein.

Fantastisches neues Photoshop-Zusatzmodul: Magic Bullet Photo Looks 1.0

Mittwoch, März 31st, 2010


Über Photoshop-Plugins berichte ich ja nicht besonders oft und zum Einsatz kommen nur sehr wenige und das auch selten. Meist erziele ich mit Photoshops eigenen Möglichkeiten eher das, was ich mir vorstelle, auch wenn dies auch mal länger dauert. Jetzt bin ich aber auf ein ganz neues Plugin gestoßen, von dem ich einfach begeistert bin. Dieses neue Tool heißt Magic Bullet Photo Looks und eignet sich für viele Aufgaben, um Beleuchtung und Stimmung in einem Bild zu regeln. Photo Looks kommt aus der Softwareschmiede Red Giant Software, einer Firma, die vornehmlich an Special-Effects-Software für die Film- und Videoindustrie arbeitet. Von ihnen stammt übrigens auch die Software Knoll Light Factory, entwickelt von Photoshop-Mitbegründer John Knoll. Doch zurück zu Photo Looks: Mit diesem Plugin (eigentlich ist es ein ausgewachsenes Programm, das man aus Photoshop startet) kontrolliert man Beleuchtungs- und Stilisierungseffekte, mit denen man Stimmungen und Looks für eine Vielzahl an Anwendungen wie Portrait, Landschaft, Movie-Look und ähnliches erzeugen und aussteuern kann. Für das hier gezeigte Beispiel (Klick auf das Bild zeigt eine größere Ansicht) habe ich unter anderem einen Tilt/Shift-Effekt eingebaut, die hellen Beleuchtungsquellen weiß in die Umgebung dimmen lassen und vertikale Lichtsteifen eingezogen. Den Farblook habe ich mit einer Mischung aus Farbtonung und selektiver Sättigungssteuerung erzielt – das Ganze ohne viel Einarbeitung und in unter fünf Minuten Arbeitsaufwand.
Das Interface von Photo Looks kann seine Herkunft aus dem Bewegtbildbereich nicht verleugnen: Die Effekte werden in Modulen für Motiv, optinalen Matte-Hintergrund, Objektiv, Kamera sowie Nachbearbeitung angewendet. Links vom Vorschaubild gibt es eine Voreinstellungssammlung für Looks und rechts davon stehen die Tools zur Auswahl. Beide Bereiche sind ausklappbar und überlagern zur Auswahl kurz die Bildvorschau. Unter dem Vorschaubild reihen sich schließlich die aktiven Effekte an, die man zum Einstellen der Parameter anklickt. Von links nach rechts gesehen sind die Effekte in der Richtung angeordnet, die das Licht vom Motiv bis zum Auge zurücklegt. Neben der großen Konfigurierbarkeit der Effekte (ich mag es nicht, einfach nur Effekte auszuwählen, sondern will sie selber steuern) überzeugt mich auch die gute Qualität. Die Licht- und Objektiveigenschaften berechnet Photo Looks mit einer eigenen „Optical Processing Engine“ und nutzt dabei GPU-Beschleunigung, sofern eine NVIDEA-Grafik vorhanden ist. Das Ganze geht nicht nur für gewöhnliche 8-Bit-RGBs, sondern lässt sich auch zur Effekterzeugung und zum Tonemapping von HDR-Bildern mit 32 Bit pro Kanal anwenden – damit ist Photo Looks wohl auch die erste Effektmaschine für die HDR-Bildbearbeitung!
Photo Looks kostet 200 US-Dollar und läuft unter Windows XP, Vista oder Windows 7 (32 Bit/64 Bit) oder ab Mac OS X 10.5.8 auf Macs mit Intel-Prozessor mit Photoshop CS3 oder CS4 (und ist für Photoshop CS5 vorbereitet).

Super-resolution: Dagegen schaut Photoshops Bikubisch ganz schön alt aus

Freitag, März 5th, 2010

Ich behaupte mal: Die meisten hoch interpolierten Bilder, also aus einem Ausgangsbild größer gerechnete, sind in Photoshop entstanden. Und die „fortschrittlichste“ Interpolationsmethode, die Photoshop verwendet, ist die Bikubische. Vor einigen Versionen (ich glaube, das war Photoshop CS) gab es noch eine Verbesserung: „Bikubisch glatter“ für größer interpolierte Bilder und „Bikubisch schärfer“ für kleiner gerechnete Bilder. Seitdem wahren Photoshops Entwickler beim Thema Resampling eine mittlerweile fast dekadenlange Funkstille. Mit Verlaub, die bikubische Methode ist Schnee von gestern. Es gibt längst bessere Skalierungstechniken in kommerziellen Produkten wie S-Spline bei PhotoZoom Pro oder die fraktale Methode von Genuine Fractals, und die noch vielversprechenderen Methoden der Superresolution-Technik. Diese hat in Photo Acute und SizeFixer erste kommerzielle Anwendungen für den gemeinen Bildbearbeiter gefunden. Andere Anwendungen von Super-resolution finden sich im Astro-Imaging, bildgebenden Verfahren in der Medizin und still und heimlich bei Kriminalermittlungen, Militär und Geheimdiensten. Letztere profitieren übrigens immer wieder von der freien Forschung an Universitäten wie zum Beispiel dem Weizmann Institute of Science in Rehovot in Israel. Daniel Glasner, Shai Bagon und Michal Irani vom dortigen Dept. of Computer Science and Applied Mathematics haben jüngt eine neue Entwicklung im Bereich Super-resolution vorgestellt – und die würde ich gerne bald einmal in Photoshop sehen: Super-resolution aus Einzelbildern.
Die Ergebnisse sehen wahrlich vielversprechend aus – folgendes Bildpaar habe ich der Beispielseite der Israelis entnommen:

4x vergrößert, bikubisch


4x vergrößert, Super-resolution aus Einzelbild


Was dahinter steckt: Super-resolution verwendet Methoden, um aus einen oder mehreren Bildern eine Vergrößerung oder höhere Auflösung zu erzielen, ohne die typische Resampling-Weichzeichnung einzuführen. Die meisten Methoden „raten“ dabei um die fehlende Information zu generieren. Effektiv waren diese Methoden bislang bei Bildern, bei denen der Sensor ein Aliasing bewirkte, oder bei Verwendung einer Reihe von Bildern desselben Motivs. Der neue Ansatz (hier ein PDF) der Israelis setzt darauf, dass sich im Bild Musterfelder wiederholen, auch bei Abweichung der Größe des Musters. Das könnten beispielsweise ein Kornfeld, eine Hautstruktur, Kleidung, Wolken und vieles andere sein, was uns so vor die Linse kommt.
Verwendet man die Methode noch dazu in Kombination mit Algorhitmen, die Limitationen eines optischen Systems wie eine Kombination aus Sensor und Objektiv korrigieren, wäre das eine Lösung, um aus dem Output einer 3-Megapixel-Kamera die Qualität einer 30-Megapixel-Kamera zu erzielen.
Eine ähnliche Richtung schlägt das Compressed Sensing ein, welches vor einigen Tagen in einem Wired-Artikel angesprochen wurde, der viel Resonanz im Web fand. Langer Rede, kurzer Sinn: Es tut sich so viel Neues beim Resampling von Bildern, dass die gute alte Bikubisch-Tante in Photoshop hoffentlich mal Nachwuchs bekommt. Wäre eine schöne Überraschung, das bald in Photoshop CS5 vorzufinden – aber da bin ich wohl zu optimistisch.

Samsung erklärt: „Der Gipfel der Megapixel ist erreicht“

Montag, Februar 22nd, 2010


…und meint? Der Megapixel-Zahl? Der Megapixel-Bergkette? Wie auch immer. Auch Samsung wird wohl in Zukunft Digitalkameras mit noch mehr Megapixel herausbringen, mit dieser Aussage aber wird zur PMA im kalifornischen Anaheim eine neue Digitale namens Samsung EX1 mit 3fach-Zoom ab 24mm Weitwinkel und lichtstarker f1,8 Maximalblende vorgestellt. Das Display der EX1 ist ein schwenkbares AMOLED mit 3 Zoll Diagonale. Weitere Merkmale: bis 3200 ISO, VGA-Video, 1 GB interner Speicher, SD/SDHC, Gehäusefarben Schwarz und Silber, 550 Euro Listenpreis, ab April verfügbar. Das scheint mir eine ganz stimmige Kamera für den Straßenfotografen zu sein. Ach ja, Megapixel hat die Kamera auch, sie verstaut moderate 10 MP auf ihrem 1/1,17″ großen CCD-Sensor.

Sony-Kamerakonzept: Kompakt, „DSLR-Qualität“, ohne optischen Sucher

Montag, Februar 22nd, 2010


Sony zeigt anlässlich der PMA erste Mock-up-Bilder einer ultrakompakten Kameraserie mit Wechseloptiken und „DSLR-Qualität“. Laut Sonys Pressemitteilung soll es sich dabei um das Konzept einer Kamera handeln, die einen Exmor APS HD CMOS Sensor hat und neben Standbildern auch HD Video im AVCHD-Format bis 1080p aufzeichnet. Die Markteinführung soll noch dieses Jahr sein. Ein optischer Sucher ist am Kameragehäuse nicht auszumachen – Sony labelt die Kamera aber als Alpha-Kamera, was bislang nur DSLRs betraf.