über digitalfotografie, bildbearbeitung und fine-art-printing

Weshalb Digitalfotos weniger Pixel haben als der Sensor

Dienstag, Februar 2nd, 2010

„Schreib das doch mal in deinem Blog, warum meine Digitalfotos weniger Pixel haben als der Sensor meiner Kamera.“

Meine Bekannte hat eine Canon EOS 450D mit 12,2 Millionen Pixel auf dem Sensor. Die Bilder haben 12 166 656 Pixel. Macht 33 344 fehlende Pixel, hat sie ausgerechnet, und mich gebeten, siehe oben, hier zu beantworten, warum denn nicht alle Sensorpixel in den Aufnahmen sind (damit sie nachlesen kann, wie das ist – vorhin im Café konnte sie sich das nicht merken).

Die Kamerahersteller nutzen aus mehreren Gründen nicht alle Sensorpixel für die Bilddaten aus. Die Randpixel werden zum einen aus Qualitätsgründen nicht genutzt, teilweise ist die Sensorfläche am Rand bedeckt, und außerdem werden deren Signale zum Steuern des Auslesens des Sensors verwendet. Schließlich gibt es auch Format- und Kompressionsgründe: Die Digitalfotos sollen ein bestimmtes Seitenformat einhalten, bei der EOS 450D ist das wie bei DSLRs üblich das Verhältnis 3 zu 2. Gleichzeitig braucht es zum schnellen JPEG-Komprimieren der Sensordaten Pixelblöcke von 8 mal 8 Pixel. Also soll die Anzahl der Pixel in der Breite und die Anzahl der Pixel in der Höhe gleichzeitig das Verhältnis 3 zu 2 einhalten und sich durch 8 teilen lassen. Taschenrechner gezückt: Die Bilder der 450D haben 4272 mal 2848 Pixel. Beides lässt sich ganzzahlig durch 8 teilen, das gibt 534 mal 356 Blöcke á 8 mal 8 Pixel. Und 4272 geteilt durch 2848 ergibt 1,5, das ist daselbe Verhältnis wie 3 zu 2.

Sneak Preview auf mögliche Photoshop-CS5-Neuerungen

Freitag, Oktober 2nd, 2009

Sich natürlich verhaltende Pinselspitzen in Photoshop CS5?

Sich natürlich verhaltende Pinselspitzen in Photoshop CS5?


Amuse-Gueule („Gruß aus der Küche“) aus Nevada: Anlässlich der Photoshop World 09 in Las Vegas gab Russell Brown, seines Zeichens Senior Creative Director bei Adobe, einen kurzen Einblick zu zwei möglichen Neuerungen in der nächsten Photoshop-Version CS5, die gerade in den Photoshop-Labs gebacken werden. Es handelt sich um neue Pinselspitzen, die sich natürlicher verhalten (was wegen Drucksensivität und Neigung wohl ein Grafiktablett voraussetzt), sowie um eine neue Warping-Technik mit Kontrollpunkten, die man direkt im Bild zum Fixieren und Transformieren von Bildbereichen setzen kann. Das Video gibt es hier zu sehen.
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Ähnliche Artikel: Neues von der Pixelklonforschung

Still und Movie: Ein neues Akronym

Dienstag, August 11th, 2009

Hey, es wird Zeit, sich ein neues Akronym anzueignen:
DSMC (Digital Stills and Motion Camera). Oder, je nach Präferenz: DMSC (Digital Motion and Stills Camera).
Nachdem selbst Kompaktdigitalkameras Filmchen in HD aufzeichnen und Firmen wie Sony, Panasonic und Canon ohnehin Pro-Erfahrung aus der Movie-Welt mitbringen, darf jetzt auch der Standfotograf in laufenden Bildern in akzeptierter Qualität aufzeichnen. Er muss nur aufpassen, dass ihn der Kameramann nicht sein gutes Stück aus der Hand reißt, weil er gerade das passenderere Objektiv dran hat. Hier ein interessanter Vergleich der Canon 5D MII, der Panasonic Lumix GH1 und der Red One, im Einsatz mit verschiedenen Objektiven (via Byrns & Sawyer):
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Lightroom-Kurztipp: Portraitretusche

Dienstag, April 28th, 2009
Hautretusche mit Farbanpassung

Hautretusche mit Farbanpassung

Bereits in Lightroom gibt es seit Version 2 und den Möglichkeiten der lokalen Retusche einige empfehlenswerte Techniken zur Portraitretusche. Eine davon, das Weichzeichnen von Haut mit dem Korrekturpinsel, möchte ich hier weiter ausbauen. Dazu wählt man aus dem Effekte-Popup-Menü zum Korrekturpinsel die Voreinstellung Haut weichzeichnen (was eine negative Klarheit-Regelung ist) und malt über die Haut. Anschließend kann man ausgehend von dieser Hautretusche, also auf der unsichtbaren Maske, noch den Hautton farblich anpassen. Dazu klickt man direkt im Anschluss an die Hautglättung auf das kleine Farbfeld rechts neben Farbe. Nun öffnet sich der Lightroom-Farbwähler. Je nach gewählten Farbton und Stärke der Sättigung lässt sich nun der Hautton beeinflussen, beispielsweise einem zu blassen Model einen gebräunten Teint verleihen – und das interaktiv, denn Sie sehen sofort die Änderungen im Hautton innerhalb der Korrekturmaske.

Willkommen bei mike_pixelblog

Dienstag, März 31st, 2009

Der erste Blog-Eintrag am 31. März 2009 – gerade noch rechtzeitig, damit dies hier nicht als Aprilscherz durch geht…

Unregelmäßig wird es hier Aktuelles, Hintergründiges, Informatives und Nützliches rund um die Themen Bildbearbeitung, Digitalfotografie und Fine Art Printing gehen. Schon mal ankündigen darf ich einen Testeindruck des neuen Wacom-Grafiktabletts intuos4, das diese Woche bei mir eintreffen soll. Stay tuned…