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Tipp Aperture 3: Thumbnails kompakter machen spart enorm viel Speicherplatz

Mittwoch, Juni 23rd, 2010


Die Wartungs-Updates von Aperture 3 haben schon einiges bei der Beseitigung der Kinderkrankheiten der 3.0-Version bewirkt. Doch diese „händische“ Wartungsarbeit kann ich jedem empfehlen: Wer seine Aperture-3-Bibliothek vor dem Update auf Aperture 3.0.2 oder 3.0.3 angelegt hat, sollte die von Aperture erzeugten Thumbnails neu generieren lassen. Aperture erzeugt in einer Version vor diesen Updates fälschlicherweise zu große Thumbnail-Dateien, die die Programmgeschwindigkeit beeinträchtigen und zuviel Speicherplatz auf der Festplatte belegen, und diese werden auch durch ein Update auf die neuere Version 3.0.2/3.0.3 nicht automatisch aktualisiert. Zum erneuten Anlegen (nach einem Backup und ohne dass Aperture läuft) lokalisiert man die Aperture-Bibliothek (standardmäßig im Benutzerverzeichnis im Ordner „Bilder“). Mit rechter Maustaste auf den Dateinamen öffnet man aus dem Kontextmenü den Paketinhalt und verschiebt aus diesem den Ordner „Thumbnails“ an einen anderen Ort. Beim nächsten Programmstart erzeugt Aperture die Thumbnails in kompakterer Dateigröße erneut. Am besten lässt man den Aktualisierungsprozess über Nacht laufen, denn die Neugenerierung dauert doch eine Weile und bremst auch andere Programme ein wenig aus. Über den Daumen hat diese Wartungsmaßnahme bei mir pro tausend Bilder fast 300 MB Platz auf der Festplatte freigeschaufelt und den Thumbnails-Ordner um circa 40 Prozent kleiner gemacht.

Tipps zur automatischen Objektivkorrektur in Photoshop CS5, Lightroom 3 und Camera Raw 6.1

Sonntag, Juni 20th, 2010

Die Online-Suche nach Objektivkorrekturprofilen geht nur in Photoshop CS5, nicht aber in Camera Raw 6.1 und Lightroom 3.


Die automatische Objektivkorrektur in Photoshop CS5, Camera Raw 6.1 und Lightroom 3 hat noch nicht sehr viele Tage auf dem Buckel und daher ist die Liste der Objektivkorrekturprofile noch sehr lückenhaft. Viele Anwender meinen, die automatische Objektivkorrektur nicht verwenden zu können: Zwar sei ein Korrekturprofil vorhanden, aber nicht für die eigene Kamera. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn man kann ein Korrekturprofil auch verwenden, wenn es für eine andere Kamera erstellt wurde. Wichtig ist nur, dass die Sensorformatklasse dieselbe ist, z.B. APS-C bei Canon EOS 450D und EOS 7D oder DX-Format bei einer Nikon D300s und D90. In Photoshops Objektivkorrektur-Dialog kann man im Popup-Menü zu den Suchkriterien die Option „Abstimmung auf Bildsensorgröße“ aktivieren, dann werden nur noch Profile der passenden Sensorgröße angezeigt.
Die Objektivkorrekturprofile suchen Camera Raw 6.1 und Lightroom 3 in einer lokalen Profileliste auf dem eigenen Rechner, während aus Photoshop CS5 auch online nach Korrekturprofilen gesucht werden kann. Wenn man nun ein online gefundenes Profil für gut befindet und weiter nutzen will, kann man es direkt aus dem Objektivkorrektur-Dialog von Photoshop lokal speichern (Popup-Menü im Abschnitt Objektivprofile). Auch Lightroom 3 und Camera Raw 6.1 erkennen dann diese Profile – aber Achtung: Für die Korrektur von Raw-Aufnahmen sollte man darauf achten, dass auch Raw-Korrekturprofile verwendet werden. Es gibt nämlich auch JPEG-Korrekturprofile, die man nicht zur Korrektur von Raw-Aufnahmen heranziehen kann (unter anderem deswegen, weil viele Kameras bei JPEG-Aufnahmen bereits intern korrigieren). Dafür kann man in Photoshops Objektivkorrektur-Dialog im Popup-Menü des Abschnitts Suchkriterien die Option „Raw-Profile vorziehen“ aktivieren.
Übrigens sieht man beim Vergleich verschiedener Korrekturprofile die Unterschiede zwischen diesen am besten, wenn man die Option „Bild automatisch skalieren“ deaktiviert.
Noch ein letzter Tipp: In Photoshop CS5 zeigt ein Klick mit rechter Maustaste auf das Objektivkorrekturprofil, mit welchen Kombinationen aus Brennweite, Blende und Objektentfernung das Profil arbeitet. Die aktive Kombination sollte natürlich mit den Exif-Informationen übereinstimmen, die Photoshops Objektivkorrektur-Dialog links unter der Vorschau anzeigt.

Tipp: Raw-Entwicklungen aus Camera Raw als Smart Objekte

Freitag, Juni 4th, 2010

Le Morne, Mauritius


Das nicht-destruktive Arbeiten in Camera Raw und in Photoshop lässt sich hervorragend kombinieren, wenn man eine Raw-Entwicklung nicht einfach normal öffnet, sondern als Smart Objekt öffnet. Im Camera-Raw-Dialog hält man dazu die Shift-Taste gedrückt, der Bild-öffnen-Button wird dadurch zum Objekt-öffnen-Button (in der Abbildung rot eingekreist). Nach einem Mausklick auf diesem Button öffnet sich die Raw-Entwicklung dann als Smart-Objekt-Ebene in Photoshop.

Neben allen Bearbeitungen, die man in Photoshop nicht-destruktiv auf diese Smart-Objekt-Ebene anwenden kann (zum Beispiel Korrekturen über Einstellungsebenen, Filteranwendungen oder Kombinationen mit anderen Ebenen) lassen sich auch die Camera-Raw-Einstellungen der Smart-Objekt-Ebene nacheditieren. Dazu klickt man im Ebenen-Bedienfeld auf die Smart-Objekt-Miniatur rechts unten im Ebenen-Miniaturbild (in der Abbildung rot eingekreist). In diesem Beispiel ist die Smart-Raw-Entwicklung (wie ich das hiermit taufe) mit einer zweiten Smart-Raw-Entwicklung desselben Raw-Bilds im Ebenenstapel kombiniert und die Ebenensichtbarkeit über das Ebenenstil-Dialogfenster geregelt.

Nach dem Klick auf die Smart-Objekt-Miniatur öffnet sich der Camera-Raw-Dialog mit dem kleinen feinen Unterschied, dass der Bild-öffnen-Button nicht mehr vorhanden ist. Ändert man nun etwas an den Entwicklungseinstellungen, gilt dies nur für die entsprechende Smart-Raw-Entwicklung. Hat man beispielsweise zwischenzeitlich das Raw-Bild in Camera Raw für einen anderen Zweck abweichend eingestellt, so bleibt diese Camera-Raw-Entwicklungseinstellung erhalten. In diesem Beispiel wurde die untere Smart-Raw-Entwicklung durch eine Gradationskurven-Einstellung in Camera Raw abgeändert und durch Klick auf den OK-Button (rot eingekreist) in Photoshop aktualisiert.

Eine einzelnes Raw-Bild lässt sich also mehrfach als Smart-Raw-Entwicklung in Photoshop (in einer oder in mehreren Dateien) verwenden, wobei jede Smart-Raw-Entwicklung jederzeit nach Belieben neu eingestellt werden kann.

Für ummesonst: PhotoTools Free und Photoframe Free Plugins für Photoshop

Freitag, März 12th, 2010


OnOne Software hat gestern englischsprachige Frei-Versionen der Plugins PhotoTools und PhotoFrame für Photoshop veröffentlicht. Photo Tools Free hat fünfzehn Effekte der Standardversion und PhotoFrame Free bietet 20 Rahmen, Effekte und Hintergründe. Ich finde insbesondere die PhotoTools sind ein gutes Schnäppchen. Die Lightroom-artige Oberfläche gefällt und viele Regelmöglichkeiten lassen die Effekte gut variieren. Mit Pinsel kann man die Effekte auch bereichsselektiv aufmalen. Vor den Download (für Win und Mac) muss man sich auf der Website von OnOne Software noch registrieren. Auf der Freebie-Downloadseite gibt es übrigens auch Preset-Sammlungen für Lightroom und Adobe Camera Raw.

Lightroom-Tipp: Smart-Sammlung für Verschlagwortung

Freitag, Februar 12th, 2010

Was die Verschlagwortung meiner Bilder in Lightroom angeht, bin ich ein fauler Hund. Ich nehme es mir mal vor, habe mal eine halbe Stunde Zeit dafür, aber das ich diese Arbeit für ein komplettes Shooting oder gar für alle Bilder einer Reise erledige, kommt gar nicht vor. Damit ich die Stichwortvergabe aber schnell wieder fortsetzen kann, habe ich mir folgende Vorgehensweise angeeignet:

1) Verschlagworten tue ich nur Bilder, denen ich beim Sichten zwei oder mehr Sterne vergeben habe.

2) Zum Verschlagworten lege ich mir eine Smart Sammlung an (das sind Sammlungen, bei denen Lightroom alle Bilder im Katalog nach bestimmten Kriterien filtert). Dazu klicke ich auf auf das Plus-Symbol im Reiter „Sammlungen“ und wähle „Smart Sammlung erstellen…“.

3) Und so habe ich die Smart Sammlung eingestellt (Klick auf folgendes Bild zeigt größere Ansicht):

Ich benenne immer Bilderordner nach Ereignissen oder Orten, hier will ich nach allen Bilderordner filtern, die im Namen „Mauritius“ haben. Für das Hinzufügen der nächste Filtereigenschaft halte ich die Alt/Wahl-Taste gedrückt, damit wird die Plus-Taste recht zu einer #-Taste und man kann nach Aussage zutreffend/nicht zutreffend filtern. Hier filtere ich zunächst weiter nach allen Bildern mit mindestens zwei Sternen. Das zweite zutreffende Kriterium soll sein, dass noch kein Schlagwort existiert.
Jetzt zeigt mir diese Smart-Sammlung alle Bilder in den Ordnern mit Namensteil „Mauritius“ an, bei denen sich die Verschlagwortung lohnt (weil ich ihnen bereits mindestens zwei Sterne vergeben habe) und die noch kein Stichwort haben.

Tipp: iPhoto als Raw-Konverter

Sonntag, Februar 7th, 2010

Raw-Bildbearbeitung in iPhoto
iPhoto kann auch Raw-Aufnahmen verwalten und sogar bearbeiten, sofern das Raw-Format von Apple unterstützt wird. Eine Raw-Aufnahme wird in iPhoto standardmäßig durch eine JPEG-Datei dargestellt und selber bei einer Bearbeitung nicht verändert. Ob es sich auch um eine Raw-Aufnahme handelt, sieht man unten rechts im iPhoto-Femster. Es lässt sich auch schnell durch einen Blick auf das Fotos-Menü feststellen, denn dann wird der Menü-Eintrag „Raw neu bearbeiten“ gezeigt. Mit diesem Befehl werden alle früher getroffenen Bearbeitungseinstellungen von iPhoto zurückgesetzt. Die Anpassen-Bearbeitungsfunktionen von iPhoto für Raw-Aufnahmen gleichen fast denen für JPEG-Aufnahmen und TIFF-Bilder, es gibt aber kleine Abweichungen: Hält man die Wahl-Taste gedrückt, wird der Helligkeit-Regler zum Wiederherstellen-Regler und man kann mit dieser Funktion noch mehr Zeichnung in den Lichtern herauskitzeln. Außerdem hat der Temperatur-Regler eine andere Skalierung und reagiert viel feiner auf Änderungen. Er liest die Farbtemperatur aus der Raw-Aufnahme aus, die iPhoto bei JEPG-Aufnahmen nicht kennt. Will man in iPhoto bearbeitete Raw-Entwicklungen exportieren, sollte man in den erweiterten Voreinstellungen die Option „Änderungen als 16-Bit-TIFF-Dateien sichern“ aktivieren, so erhält man eine bessere Bildqualität als mit den bereits komprimierten 8-Bit-JPEGs. iPhoto verwendet übrigens dieselbe Kamera-Bibliothek wie Apple Aperture. Diese wird regelmäßig über Apples Software-Aktualisierungen um neue Kameras erweitert.

Link-Tipp: Monitortestbilder für Win und Mac

Dienstag, Januar 26th, 2010

Es ist schon seltsam. Die Digitalfotografie bringt es mit sich, dass immer mehr Bilder am Monitor beurteilt werden, aber kaum jemand kümmert sich darum wie zuverlässig sein Monitor eigentlich in der Anzeige ist. Grund genug, hier mal einen Download-link zu einer kompletten Suite an Monitortestbildern von Karl Koch von Basiccolor anzubieten. Die Schreibtischhintergrund-Testbilder enthalten keine ICC/ICM-Profile, was für die korrekte Darstellung der Testelemente Voraussetzung ist. Außerdem enthalten sie keinen Gamma-Tag, wie dies sonst beim TIF-Format der Fall ist. Wer als Mac-Anwender die Testbilder als Schreibtischhintergrund verwenden will, sollte noch folgendes beherzigen: Apple hat die Darstellung von Schreibtischhintergrundbildern in den Betriebssystemversionen mehrfach geändert. Mac OS X 10.3 und 10.4 benötigen für eine richtige Darstellung die Testbilder im PDF-Format. Ab Mac OS X 10.5 muss man die Testbilder aus dem Windows-Ordner im .bmp-Format verwenden, da Apple bei PDFs die Darstellung des Schwarzpunkts geändert hat. Zu beachten ist auch, dass seit Snow Leopard das native Bildschirmgamma statt 1.8 den Wert 2.2 hat.

Photoshop-Tipp: Kontrast- und Sättigungssteigerung trennen

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

Das Anheben von Kontrast und Sättigung gehört zu den Alltagsaufgaben in der Bildbearbeitung. Vielen ist dabei allerdings gar nicht bewußt, dass sie mit einer Kontraststeigerung, etwa über Gradationskurven oder mit der Funktion Helligkeit/Kontrast, dabei gleichzeitig auch die Sättigung steigern. Grund: Wer mit den beiden eben genannten Funktionen arbeitet, verbiegt dabei RGB-Kurven und damit auch die Farbsättigungen. Geänderte RGB-Werte sind gleichzeitig auch geänderte Werte bei Sättigung und Helligkeit. Meist ist dies vom Anwender auch erwünscht, bei vielen Motiven wie bei Aufnahmen mit Hauttönen aber nicht. Man kann aber eine Kontrast- und Sättigungssteigerung in Photoshop seit längerem auch trennen – hier eine Vorgehensweise, die sich besonders für Landschafts- und Portraitbilder empfiehlt (Mausklick auf das Bild zeigt größere Ansicht):

Ausgangsbild

Ausgangsbild


In Photoshop wird eine Einstellungsebene „Helligkeit/Kontrast” angelegt; der Kontrast auf +50 eingestellt. Würde die Füllmethode für die Einstellungsebene auf „Normal“ verbleiben, wären neben der Kontraststeigerung auch die Farbwerte mehr gesättigt. Durch das Umstellen der Füllmethode auf „Luminanz“ werden aber nur die Helligkeitswerte beeinflusst: Der Gesamtbildkontrast wird gesteigert, die Farbsättigungen bleiben unangetastet.
Einstellungsebene Helligkeit/Kontrast

Einstellungsebene Helligkeit/Kontrast


Luminanzkontrast

Luminanzkontrast


Seit Version CS4 hat Photoshop die Funktion „Dynamik“, die sich zuvor schon in Lightroom und Camera Raw fand. Mit ihr kann man Farbsättigungen abgestufter anheben. Genauer gesagt, werden nur weniger gesättigte Farben angehoben, während bereits gesättigte Farben mit zunehmender Sättigung weniger stark von der Sättigungssteigerung betroffen sind. Genau das ist auch in den meisten Fällen von einer Sättigungssteigerung erwünscht. In diesem Beispiel wird nach erfolgter Luminanz-Kontraststeigerung eine Dynamik-Einstellungsebene angelegt und der Dynamik-Regler auf +50 gestellt. Für diese Einstellungsebene verbleibt die Füllmethode auf „Normal“.
Einstellebene Dynamik

Einstellebene Dynamik


Kontrast und Farbsättigung getrennt geregelt

Kontrast und Farbsättigung getrennt geregelt

In der Praxis benötigen Landschaftsaufnahmen Werte zwischen +20 und +70, während Portraits mit weniger starken Dynamik-Werten im Bereich zwischen +10 und +30 auskommen. Für Hauttöne ist in der Dynamik-Funktion sogar ein begrenzter Schutz vor Übersättigung eingebaut.

Elements 8 Mac: Volle Camera-Raw-Funktionalität

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

Camera Raw aus Elements 8 geöffnet: Nur drei Bedienfelder stehen bereit.

Camera Raw aus Elements 8 geöffnet: Nur drei Bedienfelder stehen bereit.


Camera Raw mit Bridge geöffnet: Der volle Funktionsumfang steht bereit.

Camera Raw mit Bridge geöffnet: Der volle Funktionsumfang steht bereit.


Ein Tipp nur für Mac-Anwender, die Elements 8 haben: Öffnet man eine Raw-Aufnahme direkt in Elements 8, erscheint das Dialogfenster des Camera-Raw-Zusatzmoduls mit eingeschränkter Funktionalität. Es sind zur Bildregelung nur die Bedienfelder für Grundeinstellungen, Details und Wahl des Kameraprofils vorhanden. In der Mac-Version wird Elements 8 jedoch statt mit dem Organizer der Windows-Version mit Bridge CS4 ausgeliefert, das normalerweise mit den Profi-Programmen der Creative Suite installiert wird. In Bridge kann man Raw-Dateien mit der Tastenkombi Befehl-R öffnen. Der nun erscheinende Camera-Raw-Dialog hat den vollen Funktionsumfang, wie er auch bei Photoshop CS4 zur Verfügung steht. Nach der Bildregelung lassen sich die Raw-Entwicklungen direkt aus dem Camera-Raw-Dialog speichern und dann in Elements öffnen. Bei der Vorgängerversion Elements 6 funktioniert diese Funktionserweiterung via Bridge CS3 übrigens nicht.

Der Photoshop-Kurztipp: Arbeitsvolumes bei Start wählen

Montag, Oktober 26th, 2009

Photoshop: Arbeitsvolumes bereits bei Programmstart wählen

Photoshop: Arbeitsvolumes bereits bei Programmstart wählen


Um Photoshop zu beschleunigen, ist ein zusätzliches Arbeitsvolume immer nützlich. Da Photoshop stets, also auch bei genügend Arbeitsspeicher, Daten temporär auf diese auch scratch disk genannten Festplatten auslagert, sind sie im Einsatz, sobald sie in Photoshop einmal als Arbeitsvolume aktiviert wurden (und während der aktuellen Photoshop-Sitzung auch gemountet sind). Ein zweites Arbeitsvolume macht Photoshop dabei schon etwas schneller als nur eines. Häufig benötigte Scratch-Dateien werden auf das primäre Volume ausgelagert, weniger häufig benötigte auf die weiteren Arbeitsvolumes. Bei zwei oder mehr Arbeitsvolumes wird das primäre Arbeitsvolume entlastet.
Ich selber habe zum Beispiel einige externe Festplattenlaufwerke, die ich nur bei Bedarf mounte – etwa wenn größere Jobs in Photoshop anstehen. Das Arbeitsvolume lässt sich schon beim Starten von Photoshop zuweisen: Dazu hält man beim Programmaufruf bei Windows die Tastenkombi Ctrl-Alt gedrückt und beim Mac Befehl-Wahl. Beim Startvorgang erscheint nun das Dialogfenster „Voreinstellungen: Virtueller Speicher“, in dem man weitere Arbeitsvolumes aktiviert.