über digitalfotografie, bildbearbeitung und fine-art-printing

Off topic: Uwu Lena begeistert sich für Schland

Mittwoch, Juni 16th, 2010


gefunden auf kress.de

iPad: Erster Eindruck

Donnerstag, April 15th, 2010

mike_pixelblog auf iPad angezeigt -passt!


Gerade jetzt (Donnerstag, 15.04.10, 15:48) habe ich die Gelegenheit, das iPad für einige Minuten auszuprobieren; hier mein erster Eindruck:
• Nachdem ich das iPad bis jetzt nur von Fotos kannte, hatte ich es mir etwas größer vorgestellt.
• Es liegt auch wegen der Randabrundungen der Hinterseite angenehm in der Hand.
• In einer Hand halten ist auf Dauer etwas schwer, es wurde mir auch während ich mit der rechten Hand tippe aber nicht sofort lästig.
• Die Oberfläche spiegelt, aber in normaler Büroumgebung und auch am Fenster mit Outdoor-Sonnenlicht bleibt es gut lesbar. Die von einigen bereits erwähnten Fingertappser sind unter Sonnenlicht allerdings sehr deutlich zu sehen. Na ja, wahrscheinlich gibt es bald iPad-Handschuhe als Zubehör.
• Die iPad-Standardprogramme sind übrigens bereits eingedeutscht.
• Foto- und Videodarstellung sind überzeugend gut. Die Lobpreisungen des Spiegel-Redakteurs (“brilliant wie Dias auf dem Leuchttisch”) finde ich allerdings etwas überzogen.
• Die Onscreen-Tastatur ist zwar nichts für Vielschreiber, ist aber durchaus und auch schnell bedienbar.
So, jetzt will ich auf dem iPad noch ein wenig schmökern und Videos sehen, bevor es mir wieder aus der Hand gerissen wird.

Wie ich vor 20 Jahren Photoshop entdeckte

Freitag, Februar 19th, 2010

Die Icons der bisherigen Photoshop-Versionen
Heute ist offizielles Jubiläum: Photoshop wird 20 Jahre. Und ich darf mich zu den Anwendern zählen, die Photoshop am längsten nutzen. Photoshop lief mit damals in Form von zwei 720-KB-Disketten mit der Aufschrift Photoshop 0.98 b1 über den Weg, die ich für meine Diplomarbeit von der Firma Linotype erhalten hatte. Damals entwickelte Linotype zusammen mit Adobe eine neue Rasterungstechnik für Postscript (und über die richtigen Rasterwinkel und Rasterweiten ging es in meiner Diplomarbeit). Adobe schickte Linotype neben dem ganzen Raster- und Postscript-Zeug, an dem wir arbeiteten, Photoshop zu, in Versionen, die fast schon dem ersten Release entsprachen, und von da aus landete Photoshop bei uns. Wir sollten uns das mal anschauen, vielleicht ist es ja nützlich. Ein offizielles Beta-Testing gab es, soweit ich weiß, vor Photoshop 1.0 nicht.
Im EDV-Labor stand ein Linotronic-300-Satzbelichter, den mein Mitdiplomand Thomas Tafertshofer und ich mit Belichtungsaufträgen beschickten. Das Rippen und Belichten eines postkartengroßen Bilds dauerte noch ziemlich lange und so schlugen wir uns öfters die Zeit mit Tetris (das waren diese herunterfallenden Klötzchen, die man richtig stapeln musste) um die Ohren. Mit der Ankunft von Photoshop Ende 1989 zog Tetris immer öfters den Kürzeren und ich entdeckte Kopierstempel, schwebende Auswahlen und den Alphakanal für meine ersten Bildretuschen auf einem Apple Macintosh II mit einem sagenhaft großen 19-Zoll-Farbmonitor. Mitverantwortlich dafür, dass ich mich mit Photoshop anfreundete (für die Diplomarbeit war es eher unbedeutend) war auch ein Farbscanner, ein Sharp JX-330, der Anfang 1990 das EDV-Labor meines Studiengangs bereicherte. Während der bereits erwähnten langen Belichtungszeiten konnte ich Fotos und Magazinausschnitte und und Laub und alles mögliche andere einscannen – der Scanner war sozusagen das Tor zu Photoshop. Dass Photoshop sich so deutlich etablieren konnte, wußte damals noch keiner. Und auch nicht, dass sich die Bildbearbeitung am Computer einmal so demokratisieren würde. Neben Photoshop gab es damals auch andere Programme zur Pixelbildbearbeitung, und bei allen stieß man schnell auf Limitationen. Es war Anfang 1990 noch vollkommen offen, welches Bildbearbeitungsprogramm für Desktop-Computer in der Zukunft auch professionellen Ansprüchen genügen würde. Für mich war damals der größte Photoshop-Konkurrent Colorstudio. Das konnte noch vor Photoshop Pfad-Freisteller und einiges mehr. Hinter Colorstudio steckte jedoch nur eine treibende Kraft: Mark Zimmer, der später auch das Programm Painter entwickelte, das viele Funktionen von Colorstudio bekam und heute noch bei der Firma Corel weitergepflegt wird. Thomas Knoll, einer der Väter von Photoshop, bekam nach den ersten Versionen weitere Programmierer zur Seite gestellt (John Knoll war damals bereits bei Industrial Light & Magic, nur sein Bruder Thomas ging auch zu Adobe, das nach dem Lizenz-Vertrieb nun auch die Weiterentwicklung von Photoshop übernahm). Mit Illustrator und Postscript federführend an der DTP-Revolution beteiligt, war Adobe bereits Anfang der 1990er Jahre die größere Marketing-Macht. Und Photoshop für die Firma ein Riesen-Glücksfall und eine Gelddruckmaschine, ein Selbstläufer, der selber von den damals großen Entwicklungssprüngen bei Computerleistung und RAM-Größe profitierte. Jede neue Generation von Photoshop zusammen mit einem neuen Rechner und doppelt soviel Arbeitsspeicher brachte einen Performancesprung. Ich ging nach meinem Studium zu einem Apple-Systemhaus, das damals neue Macs allein deshalb verkaufte, weil Photoshop darauf schneller lief!
Aus Anlass des runden Geburtstags von Photoshop habe ich mal in meinen Beständen nach dem ältesten Datenträger mit einer Photoshop-Version gewühlt, den ich noch habe:

Photoshop 5.5 von 1999


Das ist die Installations-CD von Photoshop 5.5 vom Juli 1999, und da hatte Photoshop bereits riesige Entwicklungen hinter sich. Adobe hat übrigens ein Video gepostet, in dem die Photoshop-Väter John und Thomas Knoll sowie Russell Brown und Photoshops erster Produktmanager Steve Guttman über die Anfangszeiten von Photoshop und darüber, wie Photoshop zu seinem Namen kam, sprechen.

Tönende Bilder

Mittwoch, Januar 6th, 2010

Off topic. Wer immer schon mal wissen wollte, wie sich der fotografierte Wasserfall, Maschendrahtzaun oder Zahnputzbecher anhört: Das Programm Photosounder bringt Bilder zum Klingen, sogar misslungene Schnappschüße. Und an Reglern rumdrehen darf man dabei auch. Umgekehrt visualisert das Tool auch Sounds. Sehr nett.

Bald Realität? Lightroom auf leichter Apple-Flunder serviert

Dienstag, Januar 5th, 2010

Wäre nett: Lightroom auf Apple Tablet (Montage, parts: J. Diaz/Gismodo)

Wäre nett: Lightroom auf Apple Tablet (parts: J. Diaz/Gismodo)


Die Gerüchte verdichten sich, und da darf man schon mal in die Zukunft planen. So oder ähnlich könnte Lightroom auf dem kommenden Tablet-PC von Apple aussehen. Das flache Teil soll 10 oder 11 Zoll Diagonale im Widescreen-Format haben und unter Mac OS X laufen. Genaueres weiß man wohl am 27.01.2010, abends.

Seilschaft

Freitag, August 28th, 2009

BeimAufstieg
Muss ja nicht sein, gleich in die Überschrift zu schreiben, dass ich eine Woche Blogpause mache und in die Berge verdufte.
Kommentare sind solange auf Moderation geschaltet, was heißt, dass neue Kommentare erst erscheinen, wenn ich zurück bin. Bin nämlich kompletto offline, nicht mal Handyempfang gibt es da, und Internet sowieso nicht.